KURZE WEGE

GUT FÜR KLIMA, TIER UND MENSCH

Das über uns vermarktete Fleisch stammt ausschließlich von Tieren, die in Vorarlberg geboren, aufgezogen und geschlachtet wurden. Aber warum ist es eigentlich so wichtig, nachhaltig produzierte regionale Bio-Produkte zu kaufen? Dafür gibt es viele Gründe. Die wichtigsten haben wir hier für euch zusammengefasst:

Tierwohl

Kurze Transportwege bedeutet Tierwohl. Die Tiere für unsere Bio-Fleischpakete werden hier im Land geboren und unter den kontrolliert strengen Bio-Richtlinien aufgezogen. Das bedeutet, dass die Betriebe jährlich kontrolliert werden. Unter anderem bekommen Jungtiere natürliche Milch gefüttert und müssen in Gruppen gehalten werden, Bio-Tieren steht mehr Platz im Stall haben zu, Auslauf und Weide sind verpflichtend. Meist verbringen die Tiere den Sommer auf der Alpe. Auch geschlachtet wird in Vorarlberg. So entfallen aufreibend lange Transportwege.

Klimaschutz

Kurze Transportwege bedeutet Klimaschutz. Das betrifft nicht nur die Tiere selbst, sondern auch deren Futter. Das Bio-Futter von zertifizierten Betrieben sollte soweit als möglich vom eigenen Betrieb stammen. Zukäufe finden in der Region statt (kein Soja aus Brasilien) und die Kraftfuttermenge ist beschränkt. Viele Betriebe kommen sogar ganz ohne Kraftfutter aus. In unserem grünlandbasierten Land, wo die Haltung von Wiederkäuern in den Berggebieten seit jeher Tradition hat, kann so die Nahrungskonkurrenz zum Menschen minimiert und die Flächen optimal genutzt werden.

Soziale Gerechtigkeit

Kurze Transportwege bedeutet soziale Gerechtigkeit. Dass immer weniger Geld für Lebensmittel ausgegeben wird, ist kein Geheimnis. Wenn wir günstigere Lebensmittel – auch in Bioqualität – im Supermarkt kaufen können, warum sollen wir uns dann trotzdem die teureren Vorarlberger Bio-Lebensmittel leisten? Ganz einfach – weil wir dadurch einerseits den Erhalt der Kulturlandschaft unterstützen, was gleichzeitig förderlich für den Tourismus und dadurch für die Wirtschaft ist. Außerdem tragen wir dazu bei, dass Bio-Bäuerinnen und Bio-Bauern für ihre harte Arbeit entsprechend entlohnt werden und somit die Landwirtschaft in Vorarlberg erhalten bleibt – damit auch unsere Urenkel noch wissen, dass Kühe nicht lila sind und Essen nicht im Supermarkt wächst.

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DRY AGING

DIE ÄLTESTE UND EINER DER BESTEN FORMEN DER FLEISCHREIFUNG

„Dry Aging“ – auf Deutsch „Trockenlagerung“ – gilt als die älteste Form der Fleischlagerung. Das Fleisch wird dabei in großen Stücken unter kontrollierten Bedingungen gelagert. Wichtig ist, dass die Temperatur etwa 3°C beträgt und die Luftfeuchtigkeit bei 80% liegt. So verbleibt das Fleisch bis zu 8 Wochen lang. Dadurch wird es mürbe und durch den hohen Wasserverlust erhält es einen intensiven Geschmack. Der dadurch entstehende Gewichtsverlust macht das geschmacklich hochwertige Fleisch allerdings verhältnismäßig teuer. Unter Fleischliebhabern und -kennern gilt es dennoch als eines der beliebtesten Verfahren, um das Beste aus jedem Stück Fleisch herauszuholen.

Grundvoraussetzung dafür, dass schlussendlich tatsächlich ein wertvolles Produkt herauskommt, ist natürlich die Qualität des Rohproduktes. Hier spielen unter anderem die Rasse, eine artgerechte Aufzucht und entsprechende Fütterung – bestenfalls unter kontrollierten Bio-Standards, das Alter des Tieres und eine möglichst stressarme Schlachtung eine wichtige Rolle.

RÖTLICHES BIO-KALBFLEISCH

IST EIN TIERWOHL-MERKMAL

„Üsa“ Bio-Kalb wird ausnahmslos auf Vorarlberger Bio-Betrieben unter besonderer Berücksichtigung des Tierwohls gehalten. Die Kälber ernähren sich von Muttermilch, zusätzlich steht Raufutter jederzeit zur freien Verfügung. Das gesamte Futter ist zu 100% ohne künstliche Dünger und Spritzmittel produziert. Durch diese natürliche und artgerechte Ernährung nimmt das Kalb viele wertvolle Nahrungs- und Abwehrstoffe zu sich. 

Die Kälber wachsen gemeinsam mit den Muttertieren im natürlichen Herdenverband auf. Auch Ammenkuhhaltung ist beim Bio-Kalb möglich: eine Ammenkuh versorgt dabei mehrere Kälber mit ihrer Milch.

 Kalbfleisch ist besonders feinfasrig, zart und mager und bei entsprechender Zubereitung leicht verdaulich und gut bekömmlich. Durch die Zufütterung von Heu bzw. Gras und die Bewegungsmöglichkeiten kommt es aufgrund der Einlagerung von Eisen im Muskel zu einer rötlichen Färbung des Fleisches. Auf die Zartheit hat die Färbung keinen Einfluss. Auch eine zarte Fettmaserung wirkt sich positiv auf die Qualität und das Aroma aus.

 

Durch Ihren Einkauf von „Üsa“ Bio-Kalb ermöglichen Sie eine Vermarktung in Vorarlberg, welche durch kurze Transportwege zu einer stressarmen Schlachtung beiträgt.

So tragen Sie maßgeblich dazu bei, Lebendtiertransporte ins Ausland künftig zu verhindern und den Kälbern ein würdevolles Leben bei uns im Land bis zum Schluss zu ermöglichen.

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